Montag, 5. November 2012

Neulich in Halli

Kaum ist man aus dem Urlaub wieder da, empfängt einen die heimische Ostsee mit Wind fürs 3,4er und netten Wellen. Herbst@Halli! I love...








Andre

Montag, 22. Oktober 2012

Bretagne 2012

Aus meinem Autoradio erklingt Philipp Poisel, der sich auf den Weg bis nach Toulouse macht. Besser als in jedem Musikvideo, bahnt sich dazu der Frühnebel seinen Weg durch die schönen Täler in Nordfrankreich. Wie im Märchen liegen die Dörfer idyllisch verhüllt. Ich fahre mich in den Serpentinen fast schwindelig. Die ersten Sonnenstrahlen küssen die Gipfel wach. Mein Beifahrer und der Hund im Tiefschlaf. Somit habe ich diese schönen Momente der Ankunft im Urlaub ganz für mich alleine. Endlich durchatmen. Es liegen drei harte Arbeitswochen hinter mir. Man arbeitet ja gerne eine Arbeitswoche auf zwei dazu, um dann eine Woche mehr Surfurlaub haben zu können ;)

Unser Ziel haben wir alsbald erreicht: die Halbinsel Crozon in der Bretagne.
Erster Spot: La Palue.
Erste Surfsession: etwa eine Stunde nach Ankunft.

„La Palue“ empfing uns einfach atemberaubend. In die große Bucht lief ein Set nach dem anderen. Die smaragdgrünen Wellen türmten sich hintereinander auf. Und vom Strand aus stehend konnte man dank ansehnlicher Höhe auch kaum mehr den Horizont erkennen. Statt dessen sahen wir in tolle Faces und beschlossen rasch die Wellenreiter auszupacken.

Nicht zuletzt als ich Andre eine riesengroße Welle anpaddeln sah, die ihm im Take-off herrlichst verschluckt hat (glich einem Kopfstand-Überschlag), war mir klar, dass die Wellen für mein Surflevel deutlich zu groß waren. Selten kam ich durch den Schaum raus ins Line Up und hab so mit meinen Mini-Malibu mehr Schaumwalzen gerippt als echte Wellen. Trotzdem kamen wir strahlend vom Wasser. Wie geil wäre das bitte, wenn der Urlaub so weiter geht?! Dann würde ich entweder ganz viel lernen oder den Wellenreiter bald bei ebay einstellen. Hihi!

Ein paar Tage später ertappte ich mich dabei, meinen Urlaubspartner Andre für den Surfstress, den er machte, zu verfluchen. Um auf keine Session zu verzichten, fiel der komplette Mädchen-Sightseeing Faktor hinten über. Statt morgens die schönen französischen Märkte zu besuchen, Apfelbauern (Cidre) oder Ziegenhaltern (Ziegenkäseherstellung) über die Schulter zu schauen oder den Trubel in den größeren Städten live zu erleben, musste gesurft werden. Meine Reaktionen amüsierten Andre köstlich, der schon feierte, der „Surfbetty“, wie er mich dann nannte, das Surfen ungenießbar zu machen. Dafür kam ich immer auf meine Kosten, wenn ein Spotwechsel anstand. Denn dann gab es ja andere Dörfer und Städte, die man auf der Durchreise erkunden konnte – im Bus versteht sich. Aber irgendwie war das Surffieber ja nachvollziehbar. Bei uns gibt’s diese Surfbedingungen eben nicht. Schlussendlich ist die „Betty“ ja auch surfsüchtig wie immer.
Mein Lieblingsspot war „Lostmarc´h“. Hier zieht eine Lift-Strömung am Felsen entlang direkt ins Line Up. Schöne große Wellen in einer kleinen Bucht, die man nur zu Fuß von La Palue aus oder über einen kleinen Parkplatz vor dem Naturschutzgebiet erreicht. Herrliche Naturidylle. Dazu nur wenige andere Surfer. Ein paar Engländer und zwei Franzosen trafen wir dort immer wieder. Man grüßte und feierte sich gegenseitig. Pure entspannte Surfstimmung :)

Surfen bis die Sonne sich schlafen legt und der Vollmond die Erde küsst. Ich liebe Sunset-Sessions! La Palue hatte nichts ausgelassen, um sich tief in meiner Surferinnen Seele zu verankern.

Bis auf eine Frühsession. Man stelle sich eine kleine Surferin vor, die gemeinsam mit ihrem Urlaubspartner im Sonnenaufgang aufs Meer paddelt. Wie romantisch ;) Es hat nicht lange gedauert (max. 3 Minuten) bis Andre etwa 150 Meter weiter in der Bucht größere Wellen ausmachte und weg paddelte. Naja, egal! Schon aus Trotz bin ich nicht hinterher. Zwei Wellenritte später liege ich nun da draussen. Nur drei Surfer insgesamt auf dem Wasser. Zwei davon 200 Meter entfernt in den dicken Wellen und ich. Plötzlich kommt ein Blasenteppich auf mich zu. Schneller als mir lieb ist, liege ich mitten drin. F***!!! Haie gibt’s hier nicht. Jajajaja... Das beruhigt nicht wirklich, wenn die erste Möwe links und rasch darauf die zweite rechts neben einem ins Wasser schlägt. Da wo Fischschwärme sind, gibt es sicher größere Wasserfiecher, die Futter suchen. Fluchend, aber mich immer ruhig redend beschließe ich Hände und Beine auf mein Board zu legen und einfach abzuwarten bis die größeren Wellen mich mit nehmen. Immer wenn eine ganz fette dabei war, hab ich gepaddelt wie eine Weltmeisterin. Ein letzter rettender Ritt zum Strand. Und was macht man da, wenn man in beste Bedingungen blickt??? Klaro, wieder raus an sicherer Stelle...

Übrigens werden kleine Sünden ja erfreulicherweise immer schnell bestraft. Den Andre trieb es wenige Tage später vom Wasser, weil ihm ein Seehund tief in die Augen blickte.

Letztendlich haben diese Anekdoten doch zu einem schönen Urlaubsergebnis geführt. Wenn man die Wahl zwischen Sylter World Cup Trubel oder einem dreiwöchigen Bretagne-Surfurlaub zu zweit hat, wofür entscheidet man sich dann wohl?


Was zu zweit ganz viel Spaß bringt ist Schlemmen. Morgens mit einem üppigen Frühstück - mit französischen Baguette versteht sich – angefangen, wurde die Busküche abends in eine Haute cuisine verwandelt. Geschnetzeltes zu roten französischen Kartoffeln, Pasta in sämtlichen Variationen und vieles mehr. Der Standard entsprach nicht der gewohnt schlichten und Low-Budget ausgerichteten Busküche, aber tat enorm gut. Zum Dinner wurde stets Rotwein aus dem Tetra-Pack gezapft ;) Köstlich!
Und wie lässt Man(n) einen Abend besonders schön ausklingen? Mit live Gitarrenmusik. Einfach traumhaft.

Für Magnus startete der Tag hingegen schön, wenn wir durch die herrliche Landschaft spaziert sind. Die bretonischen Felsformationen und das milde Klima bieten Dünen und einer mit Büschen und Kleinsträuchern bewachsenen Vegetation im Hintergrund ausreichend Platz. Der Duft von Minze liegt in der Luft. Die süßliche Note stammt von den vielen wild wachsenden Brombeeren, die übrigens ganz lecker schmecken. Der Morgentau fällt vom wuchernden Farn herab. Nicht ohne Grund, ist die Bretagne auch für Wanderer bekannt, die wir oft auf den engen Pfaden durch den Naturpark trafen.

Apropos Treffen. Da reist man knapp 2000 Kilometer gen Süden und trifft neben vielen bekannten Gesichtern ohnehin meist deutsche Leute an. In der ersten Woche waren wir fast ausschließlich in La Palue. Die Atmosphäre des Spots und des Parkplatzes ist freundlich und familiär. Wir nannten es dort schnell unser „zu hause“. Ob nun der ruhige Nachbar mit seinem T 1, der neben den Surfsessions immer schön gelesen hat, eine Gruppe Iren, die so verdammt geile irische Stimmungsmusik gemacht hat oder die verrückten Bochumer, mit denen wir sogar eine lustige Parkplatzparty feierten. Es war fantastisch so viele neue Menschen kennen zu lernen.

Der Running Gag waren übrigens wir. Sternchen war ja schon ganz gut bepackt. Gemäß Andre´s Slogan: „Man muss immer alles dabei haben“, hatten wir jeder einen Wellenreiter und zwei Windsurfboards plus zwei Gabelbäume, vier Masten und 7 Segel dabei. Dazu einen Strandsurfer und mein Longboard. Uns fiel das erst gar nicht so auf. Aber das gesamte Inventar plus Solardusche sowie Magnus und sein großer Hundekorb amüsierte unsere Nachbarn stark. „Wir haben uns schon gewundert, was ihr da noch so alles aus eurer Zauberkiste holt“, lacht Leon (ein Bochumer) abends bei einem netten Snack.

Nach drei Wochen Bretagne haben wir eins gelernt: hier bläst es einen nicht vom Hocker. Man kann getrost das kleine Windsurfmaterial zu Hause lassen.

Die Windsurf-Sessions lassen sich an einer Hand abzählen. Wir sind so oft dem Wind nachgejagt, um dann entweder in miese Bedingungen oder Windarmut trotz Sturmforecast zu gucken. Einmal machten wir uns auf den Weg zum legendären „La Torche“. Ich habe noch nie so krass saubere Wellen laufen sehen. Mit einer Höhe von mindestens 2,50 Meter sortierte sich das Line-Up besser als an jeder Schnur gezogen um die Felsnase von La Torche. Zum Wellenreiten perfekt. Es hat sogar einen Local mit Windsurfzeug aufs Wasser gezogen. Ohne Trapez, weil an Gleiten nicht ansatzweise zu denken war. Die Wellen hatten aber genug Schub, um ihn kurz vor den Wellenreitern ins Rutschen zu bringen. Der Typ rippte, was das Zeug hielt.

Am nächsten Tag war zwar genug Wind in La Torche vorhanden, aber dafür war alles auflandig und selbst Sylt hätte jetzt netter ausgesehen. Wir flüchteten nach „Penhors“, wo es auch nicht gut aussah. Also fuhren wir weiter bis nach „Kersiny“. Zackig aufgebaut nach längerer Anreise, ging es aufs Wasser. Andre kämpfte sich durch den Shorebreak und krallte sich auf dem Rückweg ein paar von den closed brechenden Wellen. Ich fühlte mich hier nicht so wohl. Der Kälteeinbruch verstärkte das noch. In meinem 4/3er Neo war es viel zu kalt. Ich zitterte am ganzen Körper und flüchtete vor einer Regenfront in den Bus. Leider hielt die Front den ganzen Tag an, knippste den Wind aus und ließ den Wunsch einer heißen Dusche auf einem Campingplatz wachsen. Haha! Die hatten aber bereits alle geschlossen...

Schließlich strandeten wir wieder auf der Halbinsel Crozon in „Goulien“. Der beste Windsurfspot des Urlaubs. Zuvor machten wir noch einen Zwischenstopp in „St. Tugen“. Auch so ein berüchtigter Spot. Kein Wunder! 2,5 Meter Beachbreak bei kaum fühlbaren Wind...
In Goulien konnte man sich herrlichst bei Ebbe einfahren. Mit auflaufendem Wasser wuchsen die Wellen rasch mit, was Wellenreit-Fun garantiert. Durch die umliegenden Felsen hat man dann nur mit etwas Luvstau zu kämpfen. Aber was soll´s?! Es lief hier echt gut und wir kamen zumindest mit großem Material (86 l One und 4,5er Guru) voll auf unsere Kosten.

Und wenn der Wind noch nicht zum Windsurfen reichte oder er nachließ, gingen wir wie viele andere dort Wellenreiten. Das kräftezehrende Rauspaddeln wurde mit fetten Wellen und langen Wellenritten belohnt :)

Goulien und die Bretagne verabschiedete sich für ich mit einer grandiosen Quatro-Session! Wellenreiten zum Frühstück, Strandsurfen nach dem Mittag, Windsurfen im Anschluss und eine letzte gemeinsame Wellreit-Sunset-Session mit dem lieben Urlaubspartner.
Mein Fazit:
Die Bretagne ist immer eine Reise wert. Man kann kommt in dieser einmaligen Naturlandschaft mit bretonischen Felsformationen wunderbar zur Ruhe, schöpft neue Kraft und Energie und kann täglich Surfen.

Das Windsurfen tritt etwas in den Hintergrund, macht bei passenden Bedingungen und diesem Swell aber wahnsinnig Spaß.

Wenn man geschickt die Spots wechselt, schafft man es zumindest wie wir in der Nebensaison ohne Campingplatz zu reisen, was ich einfach schöner finde, da man sich freier fühlt. Duschen kann man in Morgat im Yachthafen gegen eine geringe Gebühr. Bei „L´Eclerc“ kann man den Einkauf mit einem Internetzugang verbinden und findet dort auch eine Toilette mit unserem Standard (sonst haben die Franzosen oft nur Wannen mit einem Abfluss im Boden).

Mein Tipp: Wer keinen Partner hat, sucht sich einen Reisebegleiter und macht einen Öko-Trip. Oder doch einen Love-Trip???

Hang Loose,
Nadine

Shootings

"Die wirklich schönen Dinge im Leben sind gratis." 
Diese indische Weisheit ist für mich tatsächlich wahr geworden.

Ich hatte das große Glück, in diesem Jahr ein junges Fotografen-Duo kennen zu lernen, das sehr motiviert war, ein paar schöne Windsurf-Aufnahmen von mir zu machen.
Immo und Erik haben wirklich fantastische Arbeit geleistet und sich nicht gescheut, bei kühlen Sommertemperaturen ins Wasser zu hüpfen, um eine besondere Perspektive haben zu können. Mal ganz abgesehen von der darauf folgenden Bildbearbeitung, die bekanntlich ja auch viel Zeit in Anspruch nimmt.
Das erste Action-Shooting fand mit Immo an unser schönen Ostseeküste in der Nähe von Schönberg statt. Eines dieser Bilder seht ihr nun in meinen Blog-Porträt.
Ich bin schon ganz gespannt, wann wir uns das nächste Mal zum Fotografieren an unseren Spots treffen.

Erik hat dann kürzlich eine Reihe Lifestyle Fotos im Studio gemacht. Einfach wunderbar!

Danke Euch beiden ganz doll!!! Solche Bilder kann man als Laie einfach nicht selbst machen. Die Fotos sehen grandios aus!


Wer auch gerne besondere Fotos von sich hätte - gerade jetzt als Geschenkidee für das nahende Weihnachtsfest, der sollte mal auf emotion fotografie surfen und sich näher informieren.

Freitag, 27. Juli 2012

Hanstholm & Klitmøller


Endlich hab ich es in diesem Jahr geschafft, nach Klitmøller und Hanstholm zu kommen.
Die Sehnsucht wurde zuletzt auch fast unerträglich und leider noch durch einen Schicksalsschlag verstärkt. Da tat die Auszeit im hohen Norden Dänemarks echt gut. Zumal Windsurfen doch immer wieder von allem befreit.

Während in Schleswig-Holstein mieses Wetter herrschte, strahlte an der Nordseeküste Dänemarks die Sonne und besonders die idyllische Bucht in Klitti empfing mich mit super schönen leuchtend blauen Wasser. Herrlich!


Etwas gemein nur, dass meine Ankunft sich durch verschiedene Staus, besonders in Velje, derbe nach hinten hinaus gezögert hatte. Ich traf pünktlich zum Sunset in Klitti ein und die ersten verließen bereits das Wasser. Statt selbst noch schnell ne Runde zu drehen, hatte der Magnus einen Spaziergang durch die Bucht verdient. Zeit für mich, stylische Leute beim Wellen schlitzen zu beobachten ;)


Dafür war ich am nächsten Tag natürlich heiß, aufs Meer zu kommen. Nach einer kleinen Häkel-Auszeit nach dem Frühstück, begrüßten wir den Tag mit einer ausgeprägten Wellenreit-Session. Klitti ist einfach so toll! Allmählich frischte der Wind auf und eh man sich versah, liefen  doch ganz ordentliche Wellen in die Bucht. Ich hatte das Gefühl, dass endlich mein Wellenreit-Knoten platzte. Die Technik wird zunehmend besser und ich bekomme Routine. Jetzt muss ich mich einfach nur noch an die dicken Wellen ran trauen. Andere nutzen ja schließlich auch die legendäre Waschstraße für coolste Wellenritte.

Was macht neben Windsurfen noch mehr Spaß? Windsurfen mit Freunden. Und es waren so viele da. Wieder so ein Grund, warum den Sport nur lieben kann. Alle haben den Wind und die Wellen genossen, sich auf dem Wasser immer wieder angestrahlt, angefeuert oder einfach nur gejohlt. So soll´s sein!

Hanstholm war auch ganz anständig - so wie gewohnt. Mir gehts immer so, dass ich mich immer erst an die Wellengröße gewöhnen muss. Ich bin ja eigentlich die Waschgang-Queen, aber habe es in diesem Jahr bisher immer ohne Taucheinsatz geschafft, die Brecherzonen zu überqueren. Das liegt zum einen an meinen wirklich super angleitfreudigen Board (Goya Custom Quad 68 l), das sich auch nicht von Strömung abschrecken lässt, und daran, dass ich jetzt immer eine Segelgröße größer fahre als zuvor (dafür hab ich ja auch etwas trainiert im Winter). Und dann einfach immer Vollgas drauf halten und Lücken suchen oder gegebenenfalls springen. Hihi - und bei einem Sprung war ich sogar mal so hoch, dass ich den entgegen kommenden Winsurfern schön auf die Masttops gucken konnte. Hehe. Das rockt!

Etwas lästig war in Hanstholm diesmal, dass es extrem flach war und sich fast jeder die Füße an dem berüchtigten Kalksandstein aufschlitzte. Meine Mädchentechnik war ja einfach Füße in die Schlaufen und schön raus ziehen lassen bis es tief genug war und dann erst aufsteigen. Aber wie gesagt, grässliche Mädchentechnik - cool ist anders ;)


Zu guter letzt hab ich auch für einen amüsanten Joker am Strand gesorgt und den ganzen Parkplatz verrückt gemacht. Merke: surfe am Bunker raus bis zu der Stelle, wo die ganz großen Wellen schon mal anfangen zu brechen, wende deinen Blick zufällig nach links und denke dir "Ach Gott, da hat einer Mastbruch und kommt da nicht raus".... Dann denkt sich klein Lenschi so, laufe mal Höhe und versuch an den ran zu kommen. Hehe.... "Schiette! Der winkt mit irgendwas. F***! Da kann ich nicht hin. Da kann ich im Waschgang nie im Leben mein Zeug fest halten." Also Vollgas zum Strand und erst mal um Hilfe bitten... Schön, dass erst ein Deutscher den Locals erklären muss, dass da ne Boje im Wasser schwimmt. Danke, Detlef für die Auflösung! Schön auch, dass die Dänen bereits überlegten den Heli zu alarmieren....

Insgesamt waren das ein paar super Tage da oben und es lohnt sich immer, da hoch zu fahren. Bis zum nächsten Mal. Danke für die super schöne Zeit: Caro, Claudius, Andre, Toddi, Kathrin, Olaf, Hernan, Andreas, Franzi, Bela, Björn, Torben, Detlef, Louise und alle, die ich vergessen hab :)


Vi ses :)

Dienstag, 5. Juni 2012

Ostsee Fun

Endlich gab es mal wieder herrlichsten Wind aus Nord-West.
Ideal für eine Freitag Abend Feierabend Session in der Nähe von Schönberg.
Super Wind und Wellen für 3,4 und mein Quad.
Neben den tollen Bedingungen hab ich mich aber sehr über Caro, Micha, Claudius und Oli sowie einige bekannte Wellensüchtige gefreut.

Endlich zahlt sich auch das lange Üben am Wellenabreiten aus. Meine Bottom Turns werden langsam und ein Cut Back hatte schon etwas Spray. Da applaudierte sogar Caro lautstark. Danke!!! Ich hab mich riesig gefreut!!! Manchmal passt halt alles. Im richtigen Moment die richtige Welle an der richtigen Stelle erwischt ;) So darf es gern weiter gehen!

Der Ostsee Fun Part II folgte prompt am Samstag in Heiligenhafen.
Als ich nach meiner Arbeit ankam, war der Wind erst mal weg. Die Zeit wurde für viele Gespräche mit vielen Freunden genutzt, die man sooo lange nicht gesehen hatte. Schön, dass jetzt für alle die Saison läuft...

Gegen Spätnachmittag frischte der Wind wieder auf. Ich packte meinen One und das 4,5er Guru aus und nutzte das Wetterchen. Die Wellen waren leider nicht so groß, aber wir kamen trotzdem etwas auf unsere Kosten. Ich hatte sogar etwas Schwein und griff die Freak-Welle des Tages ab, die sogar 3 Turns zuließ.
Was will man mehr ;)

Hier ein paar Pics von Claudius Hofbauer (Dannkeschööön!):







Insgesamt ein super tolles Wochenende mit Freunden. Das schreit nach baldiger Wiederholung!!!



Donnerstag, 17. Mai 2012

Die gute alte Kinderstube

Sonnenschein, gute 5 Windstärken und mein 86 l One mit meinen 4,5er Guru machten mir heute einen schönen Windsurftag.

Die Spotwahl fiel nicht spektakulär aus, da am Nachmittag bereits der Vatertags-Kaffee rief.
Und so düste ich in die gute alte Kinderstube nach Heidkate.
Die Sandbänke werden irgendwie immer flacher. Dafür nervte der Chop heute nicht wie sonst. Ich meine Windsurfen und Sonnenschein. Wenn ich jetzt jammer, hab ich eh einen an der Klatsche ;)

Was mir sehr positiv aufgefallen ist, war die gute Frauenquote. Es waren echt ein paar Mädels draussen. Teilweise sogar ohne Trapez, die ordentlich am Üben waren. Respekt, Mädels!!! Weiter so. Ihr seid echt tough!

Die Stimmung war auch sehr gut. In so einer Kinderstube herrscht eben beste Lernatmosphäre. Manchmal fühlte ich mich ein wenig beobachtet, manchmal wurde mir zugewunken. Wie süß... Ich kann euch nur sagen, vergleicht euch nicht mit anderen. Übt weiter an euren Sachen und konzentriert euch darauf. Habt immer Spaß am Windsurfen. Es geht nicht darum, andere mit tollen Moves zu beeindrucken, um sich sein Lob zu holen. Es geht darum, viel Freude zu haben und kleine Momente zu feiern, in denen ihr persönlich etwas für euch geschafft habt. Völlig egal, ob das der erste Beach- oder Wasserstart, die erste durchglittene Powerhalse, der erste kleine Jump oder die erste gestandene Wende ist. Ich selbst genieße ja auch jeden Wipe-Out auf höchste...wie vielleicht die/der ein oder andere bemerkt hat ;)

Gestern war ein bissl wie Weihnachten. Meine Nachbarin hat mir ein Paket gegeben, dass sie für mich angenommen hatte. Danke, Freestyleworld!!!
Mein neues 3,4er Guru ist da - bin also wieder sturmtauglich :)
Und dann war da noch ein Goya-Shirt und diese tolle Uhr drin. Meine Lieblingsfarbe und so ein cooles Design :) Die Freestyle Speed Dial! In die vielen Technik Accessoires muss ich mich noch etwas einlesen, fürchte ich. Da sind soooo viele kleine Details, wie das Armband mit einer Sicherung, dass es nicht abrutschen kann. Kalender, Timer, Alarmfunktionen uvm... Ich schwärme etwas. Hihi!


Wer auch so eine tolle Surferuhr möchte, schaut mal unter www.freestyleworld.com nach. Dort findet ihr schicke und vor allem funktionale Freestyle Uhren. Das Label kommt aus den USA und entwirft trendige Sportuhren für Surfer/innen. Zum Teil mit Tiden- oder Heat-Timer und vielem mehr. Schaut einfach selbst.

So, ihr Lieben, ich wünsche euch noch einen schönen Herrentagsabend! Bis bald auf dem Wasser :)

P.S. Und dickes Danke an all meine Sponsoren. Ich hab großes Glück, dass ich so unterstützt werde.

Samstag, 28. April 2012

Kleines Lebenszeichen

Der letzte gute Windsurftag liegt mittlerweile schon etwas zurück.
Was ganz schön schade ist.
Trotzdem ist ein Lebenszeichen meinerseits war mal wieder an der Zeit ;)


Ich hab den Winter und die windfreie Zeit nämlich ordentlich genutzt, um einmal so richtig auf zu trainieren.
Nach einem beinahe Ertrinken in Agger / DK im letzten Herbst war es an der Zeit, sich ausführlich mit einem Schwimmtraining zu befassen. Nicht, dass der Eindruck entsteht, ich konnte vorher nicht schwimmen. Oh, doch! Aber nun habe intensiv Kraulen gelernt und eine gute Technik entwickelt, denke ich. Verbesserungsfähig ist alles, keine Diskussion. Jetzt kann ich mich sicher geschickter aus Unterströmungen, Brandungssog oder Rippströmungen befreien.


Das Schöne ist, dass ich ein Mal in der Woche ein Schwimmtraining mit Triathleten mache. Das sind echt gut durchtrainierte und freundliche Menschen. Und sie haben mich irgendwie dazu inspiriert, auch sportlicher zu werden. So gehe ich mittlerweile zwei Mal in der Woche je 10 Kilometer laufen und fahre auch ganz gerne mal mit dem Rad (zuletzt 30 Kilometer). Danke an dieser Stelle an das nette Trainer-Team von der Schwimmhalle Preetz. Es ist wirklich super, wie nett ich dort aufgenommen wurde und wie super man durch euch alle motiviert wird.


Einen kleinen herben Rückschlag musste ich dennoch einstecken. Ich lag die letzten beiden Wochen fast durchgängig im Bett, weil mich die grassierende Erkältungswelle gepackt hat und ich eine fette Bronchitis hatte. Jetzt hinke ich meinen tollen Trainingszeiten hinter her. Etwas Glück hatte ich trotzdem, da es kaum Wind gegeben hatte in der Zeit. Blöd nur, dass das eigentlich mein Urlaub sein sollte und ich mir fest vor nahm, eine oder zwei Wochen auf Gran Canaria oder Teneriffa zu windsurfen. Das muss definitiv nachgeholt werden.


Die Pics sind von meinem letzten Windsurftag zu Hause auf dem Postsee in Preetz. Danke an meine Mutti fürs Fotografieren! Hier ist es herrlich idyllisch und eine gute Alternative, wenn man nach einem langen Arbeitstag noch einmal die Seele baumeln lassen möchte bevor es dunkel wird.

Bilder von der schönen Nord- oder Ostsee folgen dann ab jetzt hoffentlich wieder. Beten wir für ein paar Stürme ;)

Montag, 20. Februar 2012

Goya goes big

Francisco Goya war schon in meiner Jugend einer meiner großen Idole.
"Cisco" hat einen einzigartigen Stil, in Wellen zu surfen. Viele finden, er bewegt sich wie eine Katze. Er hat einfach seinen eigenen unverkennbaren Style, der ihn im Jahr 2000 zum Weltmeistertitel verhalf.
Kein Wunder, dass ich Poster von Cisco an den Wänden hängen hatte. LOL
Spaß beiseite, für mich ging und geht schon ein Traum in Erfüllung, dass ich die tollen Goya Produkte fahren darf.

Es ist schön zu sehen und zu erleben, mit viel Leidenschaft und Herzblut Goya produziert und immer weiter wächst. Goya gibt zur Zeit weltweit richtig Gas. Nachdem zunächst verkündet werden konnte, dass Marcilio Browne nun für Goya fährt, wurde heute bekannt gegeben, dass Goya nun in die PWA World Tour einsteigt.

Francisco Goya (Argentinier) ist mit 18 Jahren nach Maui/Hawaii ausgewandert und zunächst fünf Jahre lang für andere Marken gefahren als er seine eigene Brand gründete. Jetzt ist Goya offizielles PWA member.

Dazu Francisco Goya: “Supporting the PWA means a complete cycle to me. I grew up inspired by the level of riding of athletes in competitions, and I have been part of the tour since 1991. The PWA is committed to the highest standard of action, judging and communication, and for me along with the Goya team and company to support them is a wonderful step. It proves the core, sustainability and heritage of our sport."
Hier gehts zur PWA...

Die Sensation des Jahres war, dass Marcilio Browne, "Brawzinho", neustes Familienmitglied bei Goya ist. Brawzinho zählt zu den besten und innovativsten Waveridern der Welt und entwickelt den Sport immer weiter. Besucht gern seine Website: www.marciliobrowne.com.

Hier ein paar Pics von Brawzinho...




In den akuellen Ausgaben des "surf" Magazin findet Ihr Testberichte einiger Goya Produkte. Schaut einfach mal nach...

Ich selbst fahre aktuell den Goya One 86, den Custom Quad 68 und die Guru Segel in 3.0, 3.4 und 4.0.
Demnächst stößt noch das brandneue 4-Latten-Segel Banzai in 4.6 dazu.
Ich habe noch ein Guru aus 2011 in 3.4 und 4.5 zum Verkauf stehen.
Mailt mir einfach :-)